Dirt Eater

Die Vorgeschichte von Billy (William Outlaw)

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Ihr wollt etwas über mein verschissenes Leben erfahren? Gut, hier ist alles was ihr wissen müßt. Wann und wo ich geboren bin, kann ich euch nicht sagen. Als ich schätzungsweise zwei Jahre alt war, bin ich in einem Kinderheim aufgenommen worden. Das war die Zeit des liberalen Gouverneurs Wilson, zu der selbst orkische Straßenkids in die Gesellschaft eingegliedert werden sollten. Welch dämliche Idee! Zumindest landete ich im "Haus Silbermond" direkt am Lake Washington. Mir wurde der Name "William" gegeben und mein Körper wurde in eine gräßliche Schuluniform gesteckt.
Die Erziehung im Heim war streng und konservativ, doch sie gefiel mir. Anders als die meisten anderen Kinder fühlte ich mich dort ziemlich wohl, wenn nur nicht die rassistischen Anfeindungen gewesen wären. Ständig bekam ich zu spüren, dass ich kein vollwertiges Mitglied der Gesellschaft war und irgendwann begann ich das auch zu glauben. Ich wollte einfach nur wie ein normaler Mensch sein, ein normales Leben führen, Freunde haben, akzeptiert werden - ich haßte meine orkische Natur. Einzig im Sport konnte ich mich verwirklichen. Ob es Ringen oder Rudern, Schwimmen oder Leichtathletik, Basketball oder Softball war, ich war der Beste. Solange ich in der Sporthalle war, wurde ich respektiert. Ich war nicht länger der Aussätzige, sondern ein gefragter Mannschaftskamerad oder gefürchteter Konkurrent.
Doch leider konnte ich mir nicht den ganzen Tag mit Sport vertreiben und außerhalb der festen Regeln der Sportarten war ich hilflos. In der Schule wurde ich wie der letzte Dreck behandelt. Wenn ich etwas sagte, wurde gelacht, und sowohl Mitschüler als auch Lehrer beleidigten mich ohne Unterlaß. Doch ich ertrug alles ohne zu murren, bis ich eines Tages die Schnauze voll hatte. An meinem 12. Geburtstag (man hatte den 1. April als mein Geburtsdatum festgelegt), teilte mir der Heimleiter mit, dass ich vom Sportunterricht ausgeschlossen würde. Es waren Geräte gestohlen worden und natürlich wurde der beschissene Ork verdächtigt. Erst weinte ich vor lauter Verzweiflung bitterlich (das letzte Mal in meinem Leben), dann schrie ich ihn an, doch als er sagte, ich solle in den Dschungel gehen, wo ich hingehöre, packte ich ihn und begann auf ihn einzuschlagen. Alles schien in Zeitlupe abzulaufen. Nach meinem ersten Schlag fiel er zu Boden und riß seinen Mund auf. Ich ließ seinen Schrei mit einem Faustschlag ersticken. Warmes Blut schoß mir entgegen. Es war wie Öl für meinen Motor. Schlag um Schlag traf ins Gesicht dieses narzistischen Schweins und langsam verlor mein Opfer jegliche Personalität. Er war ein blutüberströmtes Spiegelbild der feindlichen Gesellschaft, an der ich mich nun brutal rächte. Jeder Widerstand war gebrochen und dieses Stück Fleisch musste für all das büßen, was ich hatte erleiden müssen. Ich hatte nie zuvor jemanden geschlagen und mir wurde schlagartig bewußt, was ich jahrelang versäumt hatte.
Zwei Erzieher waren nötig gewesen, um dem Heimleiter das Leben zu retten. Ich hatte ihm das Nasenbein in die Stirnhöhle getrieben - nicht schlecht für einen zwölfjährigen! Die ganze Nacht über wurde ich von den beiden mit Baseballschlägern verprügelt und schließlich sexuell mißbraucht. Es war die schlimmste Nacht meines Lebens und ich war danach nicht mehr derselbe. Mein Herz kannte nur noch ein Gefühl: Haß! Mein Haß richtete sich gegen alles und jeden.

Am nächsten Tag wurde ich in ein Heim für Schwererziehbare eingeliefert und dort bekam ich zu spüren, was ich aus dem Religionsunterricht als Hölle kannte. Ein halbes Jahr voller Haß und Schmerzen ging erst zu Ende, als ich endlich in ein Erziehungsheim verlegt wurde. Dieses Heim kam einem Knast sehr nahe. Es vermittelte mit seinen hohen Mauern und Stacheldrahtzäunen ein Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit und ich fühlte mich gleich wohl.
Die zwei Jahre in diesem Heim waren die bislang schönste Zeit meines Lebens. Es gab einige gleichaltrige Orks, die mich wie einen Bruder aufnahmen und selbst der zwergische Heimleiter begann langsam mein Vertrauen zu gewinnen. Ich ging wieder freiwillig zur Schule und machte den restlichen Tag Kraftsport und spielte Football. Ich wurde zum Vorzeigeschüler. Plötzlich wurde ich beneidet und bewundert. Ich galt als gebessert, doch auf eigenen Wunsch blieb ich im Erziehungsheim, dem ersten Ort an dem ich mich wirklich wohl fühlte. Ich war glücklich, doch ein Typ versuchte mir mein Leben zu vermiesen. Es war ein Elf namens Clyde Huffins. Er war ein Jahr älter als ich und spielte wie ich im Footballteam. Dieses Arsch hielt sich für den Allergrößten (wie alle elfischen Schwuchteln) und war der Star des Teams - bevor ich da war. Schnell stellte ich ihn in den Schatten, womit er scheinbar nicht ganz fertig wurde. Zwar kam er mir zu Beginn noch ganz freundlich, doch bald schon wurde mir bewußt, wie sehr er mir meine Rolle im Team neidete. Eine offene Auseinandersetzung mit mir scheute er aber und so ließ er mich lange Zeit in Ruhe.
Doch als ich ein Sportstipendium für eine Elite-Highschool erhalten sollte, brachte das seinen Zorn zum sieden. Einen Tag nachdem mir das Stipendium angeboten wurde, zitierte mich mein Coach zu sich und unterbreitete mir, dass ich das Stipendium abhaken könne und auch aus dem Heimteam herausgeflogen sei. Was war geschehen? Es waren drei Kilo Crack in meinem Spind gefunden worden und es gab mehrere Leute die bestätigen konnten, dass ich mit dem Zeug dealte. Natürlich entsprach dies nicht der Wahrheit und ich wußte sofort wem ich dieses Problem zu verdanken hatte. Doch anstatt den Heimleiter um Rat zu fragen, was nun zu tun sei, ging ich schnurstracks zu Huffins, um ihn zur Rede zu stellen. Als er mich einfach nur beschissen angrinste, knallten mir die Sicherungen durch. Ich weiß nicht mehr was in diesen Minuten passiert ist. Als ich wieder zu mir kam, sah ich, dass ich blutbefleckt über dem leblosen Huffins hockte. Sein schwuler Zimmernachbar lag in der anderen Ecke des Raums und eine silbrig glänzende Metallgabel ragte aus seinem rechten Auge.
Ich war starr vor Schreck. Hatte ich das getan? Ich war in Panik. Was sollte ich nur tun? Ich verließ hastig das Zimmer. Wie würde es weitergehen? Was würde nun mit mir geschehen? Ohne genau zu wissen was ich tat, verließ ich den Wohntrakt und rannte auf die Mauer zu. Ich rannte so schnell ich nur konnte. Ich hörte entfernte Stimmen, doch ich verstand nicht was sie sagten. Ich rannte und ich kletterte. Plötzlich blutete mein Arm, doch ich nahm keinen Schmerz wahr. Mein Arm schien nicht länger Teil meines Körpers zu sein. Ich verharrte plötzlich und wurde mir meiner Schmerzen bewußt, als ich mich im Stacheldraht verfing. Doch sofort übernahm wieder mein Unterbewußtsein das Kommando.
Als ich später völlig erschöpft zu Boden sank, konnte ich mich nur noch an Bruchstücke meiner Flucht erinnern. Irgendwie mussten die Kugeln der Wachleute mich verfehlt haben. Nur mein Arm hatte einen Streifschuß abbekommen, doch ich spürte zu meinem Erstaunen keinen Schmerz. Mir war der Lauf meines Lebens geglückt, doch der Lohn war kein Touchdown, sondern die Freiheit. Aber was war diese gewonnene Freiheit überhaupt wert? Ich hatte mich im Heim geborgen gefühlt und nun stand ich völlig allein da. Ich spielte mit dem Gedanken zurückzukehren, doch das war keine gute Idee. Ich hatte aller Wahrscheinlichkeit nach zwei Morde begannen und meine Flucht kam einem Geständnis gleich.

Ich war also gezwungen mich fortan allein durchzuschlagen. Ich hatte kein Geld, keine Wohnung und keine Ahnung wie es weitergehen sollte. Zudem war ich erst 14 Jahre alt und auch wenn ich den Körperbau eines erwachsenen Mannes besaß, war ich noch ein Kind. Nachdem ich einige Tage hungernd durch Tacoma gezogen war, begegnete ich Tom. Tom war ein großer kräftiger Ork mit einer unheimlich fetten Harley und einer riesigen Schrotflinte in einem Seitenhalfter. Ich war von seiner imposanten Erscheinung beeindruckt und als er mich fragte, ob ich ein paar coole Leute kennenlernen wolle, sprang ich ohne zu zögern auf.
Die nächsten beiden Jahre verbrachte ich im Ork-Underground. Ich schloß mich einer Gang an, die sich "Burning Fields" nannte. Zwar war ich nur ein Laufbursche, doch fühlte ich mich im Schoß der Gang geborgen. Das Beste war, dass die Gang, die im übrigen nur aus Orks bestand, eine Boxhalle kontrollierte. So verbrachte ich den größten Teil meiner Zeit damit, meinen Körper zur Maschine zu formen. Nebenbei trainierte ich gewagte Stunts mit dem Motorrad oder schlug irgendwelche Typen zu Brei, doch von Feuerwaffen ließ ich meine Finger. Der Tod von Huffins und seinem Zimmergenossen hatte mich schwer mitgenommen. Durch meine Hände waren wahrscheinlich zwei Menschen ums Leben gekommen. Selbst wenn Huffins ein Dreckschwein gewesen war, hatte er den Tod nicht verdient und wenn doch, dann war nicht ich derjenige, der dies zu entscheiden hatte. Und da Feuerwaffen für mir nichts anderes als Tötungsinstrumente waren, lehnte ich den Umgang mit ihnen ab. Zwar galt ich deshalb in der Gang als Feigling, doch das war mir lieber als einen weiteren Mord zu begehen. So verließ ich mich in Konfliktsituationen auf meine eigenen Fäuste und im äußersten Notfall auf ein Messer oder eine Baseballkeule.
Die "Burning Fields" agierten eigentlich nur im Ork-Underground, doch da die Konkurrenz unter den verschiedenen Gangs immer größer wurde, führten wir auch einige Operationen im oberirdischen Seattle durch. Als Bull von einem Waffentransport in Downtown erfuhr, waren dann auch alle anderen Feuer und Flamme. Ein solch großer Coup und die damit verbundenen Waffen konnten der Gang eine überragende Position im Underground sichern. So führte Bull uns auf unseren Maschinen in die Schlacht und es verlief auch alles planmäßig. Wir stoppten den Geldtransporter, der sich mehrmals überschlug und schließlich auf dem Dach liegend zur Ruhe kam. Sofort stürmten alle auf den Transporter zu, doch spätestens nachdem Tom drei Schrotladungen ins Führerhaus gejagt hatte, war für mich der Spaß vorbei. Diese sinnlose Gewalt ekelte mich an und voller Abscheu wendete ich mich vom blutüberströmten Führerhaus ab während die anderen über Hirnsplitter diskutierten und dabei lauthals lachten. Ich beteiligte mich nicht an der Plünderung des Transporters, sondern entfernte mich einige Meter von dieser abstoßenden Szenerie - was mir das Leben retten sollte. Plötzlich hörte ich hinter mir eine heftige Detonation und als ich mich umdrehte, sah ich einige meiner Freunde durch die Luft wirbeln. Es war ein riesiges Blutbad, das von einem FRT-Team an meiner Gang verübt wurde. Mit schwerem Gerät und magischer Unterstützung wurden die "Burning Fields" in wenigen Sekunden vom Erdboden getilgt und alles was von der einst stolzen Gang übrig blieb, war verbranntes Fleisch und Motorradschrott.

Von der Zerstörungswut des FRT-Teams war ich zwar verschont worden, doch wurde ich von Lone-Star-Bullen festgenommen. Bei der Überprüfung meiner Identität wurde dann festgestellt, dass ich ein Doppelmörder war. Allein mein jugendliches Alter zum Zeitpunkt meiner Tat rettete mich vor dem elektrischen Stuhl und so wurde ich zu lebenslanger Haft im Metroplex-Gefängnis verdonnert. Dort hatte ich riesiges Glück, denn ich teilte mir meine Zelle mit dem faszinierendsten Menschen, den ich je kennenlernte. Warum Masahiko Fukita einsaß, weiß ich bis heute nicht, da er selten über seine Vergangenheit sprach. Doch er war der erste Mensch, der mir wirklich zuhörte. In den ersten Wochen schützte er mich vor den Anfeindungen der Wärter und anderer Insassen. Er erhob dabei nicht einmal die Hand, sondern verließ sich allein auf die Kraft seiner Worte. Dieser schmächtige, alte Mann wurde von allen respektiert und selbst die übelsten Häftlinge machten ihm keinen Ärger. Von anderen erfuhr ich, dass er ein großer Meister der asiatischen Kampfkunst war und seit mehr als zwanzig Jahren einsaß. So bat ich ihn mich in seinen Kampftechniken zu unterweisen und er stimmte zu.
Ein Jahr lang tat ich nichts anderes, als nur zu meditieren und die Regeln der Zen-Philosophie zu beachten. Nicht einen Schlag oder einen Griff brachte er mir bei. Glücklicherweise rettete mich meine zweite Hauptbeschäftigung - das Footballspiel - vor dem Tod durch Langeweile. Ich spielte in der Gefängnismannschaft und obwohl ich gerade erst siebzehn war, konnte mich niemand bremsen. Entweder ich wich den Angriffen meiner Gegner mit spielender Leichtigkeit aus oder ich schlug die Verteidiger - wenn es nicht gerade Trolle waren - wie lästige Fliegen aus dem Weg. Als Meister Fukita dann endlich begann mit mir Balance- und Bewegungsübungen durchzuführen, wurde mein Spiel noch besser. Ich war nun ein perfekter Running Back! Doch auch im Kampfsport machte ich langsam Fortschritte. Da mein Temperament und meine Vorlieben eher einem offensiven Stil die Bahn ebneten, lehrte mich Meister Fukita die Kunst des Taek Won Do. Auch Techniken des Kendo und der Umgang mit Wurfsternen wurden mir vermittelt. Ich fühlte mich so gut wie noch nie zuvor in meinem Leben. Die Beschäftigung mit der Zen-Philosophie und die verschiedenen Meditationsübungen hatten mich zu einem anderen Menschen gemacht. Ich war ruhiger und ausgeglichener geworden und rastete nun nicht mehr bei jeder Gelegenheit aus. Doch der nächste schwere Schock stand kurz bevor.
Eines Morgens wurde wir wie gewöhnlich um 6 Uhr geweckt, doch Meister Fukita stand nicht auf. Er würde auch nie wieder aufstehen, denn dieser liebenswerte alte Mann war tot. Ich heulte wie ein Schloßhund und betrauerte den Tod meines einzigen Freundes wochenlang. Einzig beim Football konnte ich meine Trauer für wenige Stunden verdrängen und auf andere Gedanken kommen. So trainierte und spielte ich Tag für Tag mehr als 10 Stunden und irgendwann zahlte sich diese Investition auch aus.

Völlig unvorbereitet wurde ich eines Tages ins Büro des Gefängnisdirektors gerufen. Dort saßen einige Schlipsträger, die mich von oben bis unten musterten. Sie kamen von den Seattle Seahawks und unterbreiteten mir ein einmaliges Angebot. Ich sollte eine blütenweiße SIN bekommen, wenn ich mindestens ein Jahr an der Washington State Football spielte und danach den Sprung ins Profiteam der Seahawks schaffte. Wie hätte ich ein solches Angebot ablehnen können? So wurde ich drei Tage später mit strengen Bewährungsauflagen ins College entlassen. Ohne Highschool-Abschluß studierte ich also an einem renommierten College. Es lebe Amerika!
Ich hatte zwar keine Ahnung von amerikanischer Geschichte und Psychologie, meinen Hauptfächern, aber mein Footballspiel erreichte ein neues Niveau. Football war zu meinem Lebensinhalt geworden. Nichts anderes als die Fortschritte in meinem Spiel waren von Bedeutung. So trainierte ich Tag für Tag härter als alle meine Mitspieler und bald schon war ich die Nummer 1 auf der Position des Running Back. Als die Saison schließlich begann, wurde aus dem Knacki der beste Running Back der Collegeliga. Nicht mal 19 Jahre alt, leckten sich alle Profiteams die Finger nach mir (ich hatte mir übrigens den Namen "Outlaw" zugelegt), doch die Seahawks hatten ja eine Art Vorvertrag und so verließ ich im August 2056 das College und unterschrieb einen Profivertrag bei den Seahawks, wofür ich eine blütenweiße SIN, sowie 2 Millionen Y Jahreseinkommen kassierte.

Ich war glücklich! Ich besaß ein riesiges Appartement, eine Harley Scorpion Turbo und die teuerste Rolex, die ihr je gesehen habt. Im Trainingslager spielte ich mich in die Stammbesetzung der Offensive Line und so gab ich 10. September 2056 mein Debüt in der NFL. Meine beiden ersten Spiele in Dallas und San Francisco waren leider nur mäßig erfolgreich und so war ich bei meinem Heimdebüt am 24. September im Seattle Stadium besonders motiviert. Als ich aufs Feld ging, wußte ich, dass es mein Spiel werden würde. Meine Ahnung sollte sich bestätigen und die Broncos bekamen bitterlich zu spüren wozu ich in der Lage war. Ich schaffte 148 Yards und 4 Touchdowns im Spiel meines Lebens, doch auf meinen grandiosen Triumph folgte die Ernüchterung.
Bei der Dopingkontrolle wurden zwar keine unerlaubten Präparate festgestellt, doch der magische Routinecheck ergab ein erschütterndes Ergebnis. Ich war magisch begabt. Ich war ein Ki-Adept. Ein magisch verstärkter Athlet. Alles war Trug und Schein. Ich war nicht durch hartes Training zum Erfolg gelangt. Ich war nur ein billiger Betrüger, ein magischer Gaukler, der alle hinters Licht geführt hatte. So ereilte mich die gerechte Strafe. Ich wurde entlassen und kassierte eine lebenslange Sperre für die NFL. Leider wurde den Seahawks auch der Sieg gegen Denver aberkannt und so hatte ich auch noch dem Team geschadet. Seitdem sitze ich nun auf der Straße und als mir dann auch noch meine Harley geklaut wurde, blieb mir nur noch mein Haß auf die Magie, die mir alles verdorben hatte.

Doch vor kurzem schöpfte ich neue Hoffnung, denn bei einem Besuch im Tattoo-Studio von Eugene, erfuhr ich, dass er und ein paar Chummer eine Gang gründen wollten. Und so schleppte er mich einfach mit zu ihrem "Headquarter" und ich lernte einige seltsame Gestalten kennen. Einen Troll, den ich schon aus dem Knast kannte, einen total abgedrehten Afrikaner, und zwei Gestalten, die mir als Magier und Schamanin vorgestellt wurden, und mit denen ich um nichts in der Welt etwas zu tun haben wollte. Dennoch schloß ich mich diesen Leuten an - was sollte ich auch sonst tun - und mit der Gründung von "Wolfpack" war der erste Schritt in die Schatten vollzogen.

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